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Judo: 7. Dan für Eva Hillesheim

TVP: Eva Hillesheim

Als zweite Frau in Deutschland hat Eva Hillesheim vom Deutschen Judo-Bund den 7. Dan für besondere Leistungen im Judo verliehen bekommen. Sie trägt nun den rot-weißen Gürtel, die sogenannte Bahnschranke, die signalisiert „Nicht Anfassen!". Über Prüfungen kann man in Deutschland lediglich den 5. Dan erreichen. Höhere Grade sind selten, da diese ausschließlich verliehen werden können durch die Landesverbände bzw. den Bundesverband. Sie repräsentieren sozusagen das jeweils bisherige Lebenswerk des Judoka.

Eva Hillesheim ist von klein auf im Judosport aktiv. Auf der eng begrenzten Fläche von acht auf acht Meter hat sie ihre größten sportlichen Erfolge errungen. In unzähligen Kämpfen setzte sich die heute 64-Jährige auf der Judo-Matte gegen ihre Gegnerinnen in ihrer Wettkampfklasse (bis 48kg) sehr erfolgreich durch. Von  1972 bis 1984 war sie Mitglied der dt. Judo-Nationalmannschaft, neunmal holte sie den Titel „Deutsche Meisterin" nach Pirmasens, einmal wurde sie EUROPA-Meisterin und konnte sich bei weiteren Europa- und Weltmeisterschaften mehrfach auf dem Treppchen platzieren, sowohl in der Aktiven- als auch in der Seniorenklasse.

Sie blickt heute zurück auf eine erfolgreiche Karriere, die nicht immer nur ein Kampf auf der Matte, sondern auch neben der Matte, für die Rechte von Frauen, war. So war es zu Beginn ihrer sportlichen Laufbahn Frauen nicht erlaubt bei Wettkämpfen anzutreten, es gab zahlreiche Einschränkungen. Aber Athletinnen wie Eva Hillesheim ist es zu verdanken, dass hier ein Umdenken  stattgefunden hat. Sie hat im Jahr 1970 an den ersten dt. Meisterschaften im Judo für Frauen teilgenommen, ebenso war sie in den 1970er Jahren bei der ersten EM und der ersten WM als Judoka dabei, als die Teilnahme erstmals für Frauen möglich wurde.

Bereits seit 1971 ist sie zusätzlich zu ihrer aktiven Laufbahn als Trainerin beim Turnverein Pirmasens tätig und kümmert sich um den Nachwuchs, der ihr besonders am Herzen liegt. Sie steht Woche für Woche im Jahnsaal des TVPs und trainiert die Kleinsten ab 4 Jahren. Sie hat den A-Trainerschein beim dt. Sportbund, den höchstmöglichen Trainerschein. Neben der Trainertätigkeit ist sie auch kampfrichterin beim dt. Judobund und seit Jahrzenten als Kampfrichterin bei nationalen Wettkämpfen vertreten, sie sitzt im Ehrenrat des Judoverbandes Pfalz, ist stellvertretende Frauenreferentin im dt. Judobund und viereles mehr.

Auch das Fernsehen war anlässlich dieser Auszeichnung zu Gast im TVP und hat  Eva Hillesheim beim Training gefilmt und interviewt:

 

Bericht vom 13.04.16: Sat 1

Bericht vom 16.03.16: ARD / SWR

 

Judo: Pfalz Liga U12 männlich 

Die Kampfgemeinschaft Grenzland, bestehend aus den Vereinen TV Pirmasens, TS Rodalben und JC Zweibrücken, war am Samstag, den 28.5.2016 auf dem einzigen Kampftag der diesjährigen Pfalz Liga U12 in Speyer. U12 bedeutet, dass die männlichen Jahrgänge 2007 bis 2005 in einer Mannschaft um die Landesverbandsmeisterschaft kämpfen. Eine Mannschaft besteht aus sieben Kämpfern in unterschiedlichen Gewichtsklassen. Die leichteste Gewichtsklasse ist bis 27 kg. dann bis 30kg, -33kg, -36, -40, -43 und die höchste Gewichtsklasse 43kg.  Die KG Grenzland konnte bis auf die leichteste Gewichtsklasse, alle Kategorien besetzen. Das Leichtgewicht vom TV Pirmasens Nik Sekoll ist leider kurz zuvor erkrankt. Dadurch ging die Kampfgemeinschaft immer mit einem negativen Punkt an den Start.

Der erste Kampf war gegen JSV Speyer. Nach einem drei zu null Rückstand konnte die Kampfgemeinschaft noch vier Punkte erkämpfen und gewann mit 4:3. Besonders ausgezeichnet hat sich hier Justin Wolf, Gewichtsklasse 43kg, der bei einem Stand von 3:3 den entscheidenden Punkt für die KG Grenzland erkämpfen konnte.

Der zweite Kampf war gegen den Favorit die Dürkheimer Judovereinigung, die den ersten Kampf gegen JSV Speyer deutlich mit 5:2 gewonnen haben. Nach einem Zwischenstand von 2:2 setzte sich die Dürkheimer Judovereinigung gegen die Mannschaft der KG Grenzland in den beiden letzten Kämpfen mit 4:2 durch.

Die Kämpfe waren sehr spannend und gingen fast alle über die komplette Kampfzeit von effektiven zwei Minuten. Die Mannschaft der Kampfgemeinschaft hatte in jedem Kampf alles gegeben. Ob auf der Matte als Kämpfer, als Mannschaftmitglied auf der Ersatzbank oder auch als Elternteil beim anfeuern. Die Trainer der drei Vereine waren sehr zufrieden und stolz auf jeden Einzelnen, der sich dieser Aufgabe gestellt hatte. Sie hoffen in Zukunft auf noch mehr Kämpfer für Ihre Mannschaft, um vielleicht im nächsten Jahr die Meisterschaft in die Westpfalz zu holen.

TVP: Judo Mai 2016

Bild Reihe hinten v. l.:  Trainer Werner Linek, Trainer Robin Stegner, Yannik Volb, Elias Schwarzberg, Justin Wolf, Trainer Eric Köstel

Reihe vorne v. l.:   Yannik Weis, Louis Dühr, Lars Igel, Lucas Loos, Kilian Schüttel, Christian Müller

 

Jahreshauptversammlung am 03.06.16

Einladung zur Jahreshauptversammlung am 03.06.16, 19.00Uhr im TVP:

Tagesordnung:
1.    Begrüßung                                          
2.    Gedenken der Toten                            
3.    Bericht der Vereinsvorstände (Sport, Presse, Veranstaltungen, Finanzen)
4.    Bericht der Kassenprüfer      
5.    Aussprache
6.    Entlastung
7.    Neuwahlen
8.    Halle
9.    Verschiedenes

Anträge sind in schriftlicher Form bis zwei Wochen vor dem Termin bei der Geschäftsstelle einzureichen.

 

Wir suchen DICH!

 

 

 

Diskriminierung: Nicht mit uns!

 

Handeln statt wegschauen, auch im Sport! So lautete das Motto des Trainings- und Präventions- wochenendes der beiden Ju-Jutsu Abteilungen der Turnerschaft Rodalben und dem TV Pirmasens. Unter der Leitung von Ina Gebhard-Dörhöfer boten die beiden Vereine ein kostenloses Wochenende für die Ju-Jutsu Jugend an. Vom 16. Bis 17. April beschäftigten sich über 30 Kinder, Jugendliche, zahlreiche Trainer und Helfer mit den Themen Rassismus, Mobbing, Diskriminierung, Gewalt und Zivilcourage. Ina Gebhard-Dörhöfer leitete die Einheiten zu diesen Themen. Samstagmorgens wurden die Kinder von Ihren Eltern mit Schlafsäcken und Taschen beladen zur Budohalle der TSR (neben der Verbandsgemeinde) gebracht.

Gleich nach der Begrüßung begann auch schon die erste Einheit zu dem Thema Rassismus und Diskriminierung. „ Es gibt viele unterschiedliche Menschen auf dieser Welt. Große, kleine, arme, reiche, schwarze, weiße, männliche, weibliche... Findet ihr nicht, dass jeder Mensch gleich viel wert ist?
Wie fühlt man sich wenn man ausgegrenzt wird?" Es gab viele spannende Spiele zu diesem Thema, die den Kindern viel Spaß und auch nachdenklich machten. Danach ging es mit dem Thema Körpersprache und Selbstbehauptung weiter. Was kann ich tun, damit ich nicht als Opfer wahrgenommen werde, auch wenn ich Angst habe? Gerade hinstellen, ernster Blick in die Augen, klare, laute, deutliche Stimme! Gar nicht so einfach...aber das Üben machte allen Spaß! Nach einer kurzen Pause ging es bei Teamspielen heiß her und jeder der Teilnehmer merkte, dass er sich voll auf seine Mitspieler verlassen konnte. Bei einem Film über einen Außenseiter und dessen Probleme, kam die Jugend wieder etwas zur Ruhe. Danach wurde viel darüber diskutiert und einige Kinder kannten ähnliche Probleme an ihrer Schule. Nun ging es sportlich weiter. Die Teilnehmer durften in die Sportart Taekwondo hineinschnuppern. Chris Horst, Trainer bei der Tiger Academie, zeigte den aufmerksamen Kindern, wie sie Ihre Tritttechniken verbessern können. Nachdem sich die Teilnehmer nochmals gestärkt hatten, beschäftigten sich alle mit dem Thema Gewalt. Welche Gewaltarten gibt es?Auch Mobbing und Diskriminierung ist eine Art von Gewalt...Zu diesem Thema zeigte Ina auch einen kleinen Film und die Teilnehmer konnten in Rollenspielen am eigenen Leib erfahren, wie man sich fühlt, wenn man ausgegrenzt wird. Einige kannten auch Beispiele von ihrer Schule und es wurde besprochen, wie man darauf reagieren sollte.

Der Duft von Pizza, holte die Leute wieder in die Wirklichkeit zurück. Alle Teilnehmer ließen sich die leckere Pizza, vom „Roberto" aus Rodalben, nach diesem ereignisreichen Tag, so richtig schmecken. Danach wurde gespielt, erzählt, gesungen und gelacht. Wer wollte, konnte sich noch einen Film anschauen, bevor der Schlafplatz in der Halle aufgesucht wurde. Am nächsten Morgen beschäftigten sich die Kinder, nach dem gemeinsamen Frühstück mit dem Thema „Zivilcourage", auch hier gab es einen kurzen Film und Ina erklärte, dass man auch Zivilcourage leisten kann, ohne den Helden zu spielen. Man sollte Helfen, aber man sollte sich nicht in Gefahr begeben. Die Rollenspiele dazu machten besonders viel Spaß! Es wurden viele verschiedene Möglichkeiten durchgespielt und die Teilnehmer merkten schnell welche Lösungen sinnvoll waren.
Nun wurde es nochmal sportlich und eine Einheit Ju-Jutsu stand auf dem Programm. Hier wurden Löse- und Atemitechniken gezeigt und geübt, die dann später an einem Mann im Vollschutzanzug, realitätsnah umgesetzt wurden. Zum Abschluss durften die Teilnehmer ein beschriftetes, 1 cm dickes Brett mit ihrer Lieblingstechnik durchbrechen und zu Andenken mit nach Hause nehmen. Alle Teilnehmer sind sich bei dem Wochenende etwas näher gekommen, neue Freundschaften sind entstanden und zum Schluss waren sich alle einig! Das Wochenende war SPITZE!

Leider ist aber alles einmal zu Ende, aber schon im nächsten Training sehen sich Alle wieder! Einen herzlichen Dank der Verbandsgemeinde Rodalben, die den Nebenraum kostenlos zur Verfügung gestellt hatte, der Sparkasse Südwestpfalz, dem Cafe Flory in Rodalben, Edeka-Markt Loew in Rodalben, dem Wasgau Frische Markt in Rodalben und der Fa. VABO in Niedersimten, die dieses Projekt mit Spenden unterstützt haben.

Weitere Bilder...

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